Pressemitteilung
Marienborn: Ortsbeiratsantrag zur Aufstellung von Bebauungsplänen zur Sicherung der Grün- und Gartenflächen bisher nicht bearbeitet
Die Stadtverwaltung muss endlich Farbe bekennen und handeln
Die ÖDP und die SPD im Marienborner Ortsbeirat hatten Ende Mai 2025 einen Antrag zur Aufstellung eines Bebauungsplans zur Sicherung von Grün- und Gemeinbedarfsflächen eingebracht, der auch im Ortsbeirat einvernehmlich beschlossen wurde. Die Verwaltung wurde gebeten zu prüfen, dass die großen Gartenanlagen und Grünflächen in den Bereichen zwischen Gottfried-Schwalbach-Straße und Mercatorstraße in ihrer derzeitigen Funktion für den Stadtteil Marienborn mittels eines Bebauungsplans planrechtlich gesichert werden können. „Nach einem Jahr Wartezeit mahnen wir dringlichst eine Stellungnahme der Stadt an. Es kann nicht sein, dass eine Antwort zu unserem Antrag über ein Jahr dauert. Hier ist zudem dringendes Handeln erforderlich“, betonen die beiden Fraktionsvorsitzenden Andrea Steffen-Boxhorn (ÖDP) und Prof. Dr. Lennart Brumby (SPD).
„Durch die Umstrukturierungen in der katholischen sowie in der evangelischen Kirche ist eine Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden in einer Reihe von Fällen zu befürchten. In Marienborn verfügen beide Kirchen über große Gartenanlagen, die aus unserer Sicht dringend erhalten bleiben müssen. Die Stadt muss hier Farbe zugunsten der Interessen des Stadtteils Marienborn bekennen“, so auch ÖDP-Ortsverbandsvorsitzender Dr. Claudius Moseler. Es gibt noch keine konkreten Pläne, trotzdem sollte man präventiv handeln.
„Die Grünflächen und Gärten sind nicht nur in ihrer ökologischen Funktion und für Naherholungszwecke für Marienborn wichtig, sondern vor allem auch für kirchliche wie weltliche Veranstaltungen von besonderer Bedeutung“, so Steffen-Boxhorn von der ÖDP. Und Lennart Brumby von der SPD betont ausdrücklich: „Die Gärten sind für viele Menschen, Vereine und Institutionen ein Ort der Begegnung und der sozialen Interaktion. Die Gefahr, dass diese Flächen nicht mehr genutzt werden können, würde zu sozialen Spannungen im Stadtteil führen. Daher muss die Stadt hier klare Kante zeigen und die Forderungen des Ortsbeirats endlich unterstützen.“
